Neue Beratungsstelle für Pflegebedürftige in Eimsbüttel

„Servicestelle Nachbarschaftshilfe“ öffnet in Eimsbüttel ihre Türen

 Jeder Pflegebedürftige kann – unabhängig vom Pflegegrad – bis zu 125 Euro im Monat für Nachbarschaftshilfen und Haushaltshilfen einsetzen. Dieser Aufwand wird von den Pflegekassen erstattet. Dafür müssen sich Nachbarschaftshelferin oder -helfer oder Haushaltshilfen vorher registrieren lassen. Zentrale Anlaufstelle in Hamburg ist dafür jetzt die „Servicestelle Nachbarschaftshilfe“ – eine bundesweit bislang einmalige Einrichtung, die Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks heute eröffnet hat. Die für ganz Hamburg zuständige Registrierungsstelle wird vom Deutschen Roten Kreuz Hamburg-Eimsbüttel betrieben.

 Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz stärkt durch dieses Beratungsangebot die Nachbarschaftshilfe für Pflegebedürftige und bietet deren hilfsbereiten Nachbarinnen und Nachbarn einen Informations- und Anlaufpunkt. Die Servicestelle berät bei allgemeinen Fragen zur Unterstützung im Haushalt durch Haushaltshilfen und assistiert u.a. bei der finanziellen Erstattung des Entlastungsbetrages, den die Pflegeversicherung zur Verfügung stellt.

 „Pflegebedürftige und ihre Angehörigen benötigen im Alltag Unterstützung und Entlastung, wissen aber oft nicht, welche Hilfen sie in Anspruch nehmen können. Und vielfach engagieren sich Menschen, um pflegebedürftigen Nachbarn im Alltag zu helfen, ohne zu ahnen, dass es Unterstützungsmöglichkeiten auch für sie gibt“, so Gesundheitssenatorin Prüfer-Storcks. „Durch die Servicestelle schließen wir diese Informationslücken und bieten unbürokratische Hilfe an. Für Pflegebedürftige wird es dadurch zukünftig beispielsweise einfacher sein, Leistungen zu nutzen und mit ihrer Pflegekasse abzurechnen.“

Und es wird leichter sein, zuhause wohnen zu bleiben, was sich die meisten Älteren wünschen.

Die „Servicestelle Nachbarschaftshilfe“ – unter der Trägerschaft des Deutschen Roten Kreuzes Kreisverband Hamburg-Eimsbüttel e.V. – informiert und berät über die Möglichkeiten ebenso wie über Angebote zu Schulungen und Fortbildungen. Jeder Nachbarschaftshelfer, der in der Servicestelle registriert ist, wird zudem durch diese unfall- und haftpflichtversichert. Auch bei persönlichen Konflikten mit der zu betreuenden Person berät und unterstützt die Servicestelle. Darüber hinaus werden regelmäßige Treffen zum Erfahrungsaustausch angeboten

Ab August 2018, in der Servicestelle des DRK Kreisverbandes Eimsbüttel, Hoheluftchaussee 145, 20253 Hamburg.

Weiterer Informationen zur Servicestelle, sowie die Öffnungszeiten und die telefonische Erreichbarkeit unter http://www.hamburg.de/hilfe-zu-hause/.

Quellen: Pressemitteilung vom 30.7.18, Pressestelle der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz und Pressemitteilung des Senats vom 1.8.18

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