Kandidatur für die Interessen aller Generationen in Wandsbek

Bezirksliste Platz 1 Maryam Blumenthal (rechts), Platz 2 bin ich, Christa Möller

Oha, das war eine Mammutveranstaltung! Um 10 Uhr ging es am Samstagmorgen los – am Morgen nach dem Neujahrsempfang! Aber viele Wandsbeker*innen waren tapfer erschienen, um ihre Kandidat*innen für die neun Wahlkreise und die Bezirksliste aufzustellen.

Bevor es losging, machte Fraktionsvorsitzender Oliver Schweim noch mal klar, wieviel Zeitaufwand mit der Arbeit als Bezirksabgeordneter verbunden ist: 126 Abende von 220 Arbeitstagen im Jahr hat er 2018 für grüne Bezirksarbeit investiert. „Wir müssen Power reinbringen“, meinte er, „sonst wird das nichts!“

Dann wurde unermüdlich gewählt, bis um 20 Uhr auch die Bezirksliste mit 27 Kandidat*innen stand – quotiert bis Platz 22, mit zwei Frauen an der Spitze: Maryam Blumenthal (knapp 88% der Stimmen) und mir (89.5%) . Auf Platz 3 folgt Dennis Paustian-Döscher (knapp 81%). Und unsere 27-köpfige Liste ist quotiert bis Platz 22, also schön abwechselnd stehen Frauen und Männer auf der Liste!

Wandsbek hat mit 21,8% einen besonders hohen Anteil an älteren Menschen. Die Wahlbeteiligung lag sehr niedrig bei uns, nur bei 41,3% bei der letzten Bezirkswahl. Das war fast 16% unter der von 2011! (Damals waren allerdings gleichzeitig Bürgerschaftswahlen.) Ich könnte mir vorstellen, dass wir mit einem gut geplanten Haustürwahlkampf daran schrauben können. Ich bin nämlich sehr beeindruckt davon, was die Münchner Grünen bei ihrem Wahlkampf erreicht haben. Das hatten sie in einem Workshop anlässlich der letzten Bundesdelegiertenkonferenz (BDK) in Leipzig vorgestellt.

Im Bezirk möchte ich mich für sichere Radwege und kostenlose Treffpunkte für Jung und Alt einsetzen, für ein gutes Leben im Quartier, auch im Alter und ein einvernehmliches Miteinander aller Generationen. Außerdem würde ich gern mit den Grünen 60plus anstoßen, Hamburg zur Age-friendly City zu machen. Und das funktioniert auch bezirksweise, das hat Hongkong gezeigt. Insgesamt sind schon über 700 Städte bei dem Programm der Weltgesundheitsorganisation (WHO) dabei, von Stockholm über London bis Seattle und Buenos Aires. Da würde Hamburg doch gut dazupassen – zumal wir mit dem Demografiekonzept ja schon auf einem guten Weg sind!

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