6.3.2019

Protokoll für die Sitzung der Grünen 60plus am 6.3.19, 18:00h – 20:20h:

Anwesend: Annette Riechert, Ulf Riechert, Jürgen Hübner, Alfred Blohm, Mathilde Hackmann (Gast, s.u.), Karen Haubenreisser (Gast, s.u.), Karl-Heinrich Büchner, Gabriele Heise, Marcus, Klaus Curth, Gerd Schneidereit, Christa Möller, Jörg Rossbach

Vorläufige Tagesordnung 

Hinweis auf unsere Homepage  http://alte.lag-gruene.de

  1. Berichte und Aktuelles
  2. Planung unserer Veranstaltung am 8.4.19:

   3. Als Gast: Frau Haubenreisser/QplusAlter

   4. Als Gast: Frau Hackmann/Ev. Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie

   5. Flyer: Entwurf vorstellen und diskutieren

6. Hamburg als Age friendly City:  Status der Diskussion in Senat/Bürgerschaft/Partei

7. Flyer Grüne 60plus

8. Evtl. Themen 2019

  9.     Verschiedenes

1. Vorstellungsrunde

2. Christa stellt kurz die Idee unserer geplanten Pflegeveranstaltung vor. 

Zielgruppe: Interessierte aus dem Bezirk, Pfleger/innen, 

Klaus schlägt vor, „Nebenan.de“ zu involvieren. Alfred schlägt vor, auch die Hospiz-Bewegungen und die Kirchen einzubinden.

(Anm. Jörg: Hier nochmals die Webseiten der Initiativen, die Ingo Lembcke  genannt hatte. 

Freunde alter Menschen: https://www.famev.de/;  Augenauf:  http://www.aktionaugenauf.de/)

3. Frau Hackmann erklärt, wie sie den Einstieg gestalten will. 

4. Frau Haubenreisser stellt das Konzept von QPlus vor und spielt einen Film vor (Quartierlotsen in der Eingliederungshilfe, d.h. Wege für Behinderte, möglichst selbständig zu leben). Zentrale Aufgabe hat der Quartierlotse als „Alltagscoach“. Der Einstieg ist immer eine sehr genaue Aufnahme der Situation und der Wünsche, illustriert anhand der Broschüre „Qplus“. Was die präzise Ermittlung der genauen Anfangssituation angeht, große Ähnlichkeit mit dem Ansatz von Buurtzorg. Die Finanzierung erfolgte zunächst als Modellprojekt durch die Sozialbehörde über die Stiftung Alsterdorf als Träger für 5 Jahre als Eingliederungshilfe. Die Stiftung Alsterdorf betreibt jetzt dieses Format als Standard. Die Lotsen müssen Sozialpädagogische Profis sein.   

Gabriele fragt, wie der Beruf des „Seniorenassistenten“ darin vorkommt.

Als neues Versuchsprojekt wird als Modell QplusAlter für 3 Jahre finanziert. Auch dieses Projekt wird zunächst punktuell an einem Ort durchgeführt. QplusAlter ist derzeit noch Theorie, nimmt jetzt jedoch Fahrt auf mit zunächst 2 Lotsinnen (Alsterdorf, Groß-Borstel). Der Einstieg erfolgt oft übers Krankenhaus, ggf. auch über AltoNavi.

5. Klaus wird Kontakt aufnehmen mit der „Hamburger Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung (HAG) wg. der Teilnahme an unserer Veranstaltung. Es ist auch Mitglied im „Seniorenbüro Hamburg“ und wird dort ebenfalls unsere Veranstaltung bekannt machen. Christa fragt, ob wir von der Veranstaltung einen Livestream machen wollen. Sie wird in der Böll-Stiftung fragen, ob die damit Erfahrungen haben. Könnten wir auf unsere Homepage stellen. Gabriele wird mit Tiede TV Kontakt aufnehmen und fragen ob sie dabei sein wollen. 

6. Flyer für die Veranstaltung: Christa sagt, dass er lt. Böll noch in dieser Woche fertig werden wird. Ein neues, attraktives Bild wurde gefunden, wir finden es gut. Kalle schlägt vor, die HVV-Verbindung zum Veranstaltungsort anzugeben. Gabriele wird den Flyer von der Böll-Stiftung abholen und uns per Email informieren, wo wir sie zwecks Verteilung abholen können.  (Nachtrag 7.3., CM: 200 Flyer wurden an Gabriele geschickt und können dort nach Absprache abgeholt werden.)  

7. Neuer Flyer der Grünen 60plus: Nach kleineren Korrekturen beschließen wir den Text und hoffen nun, dass unsere Geschäftsstelle das grafische Layout und den Druck noch vor unserem nächsten Treffen am 3.4. erledigen kann, damit wir es auf unserer Veranstaltung verteilen können. Gabriele fragt, ob wir den Termin (1. Mittwoch im Monat) nochmals verlegen können, weil sie dort unerwarteter Weise jetzt einen üblen Terminkonflikt hat. Sie will zeitnah prüfen, ob Antje auch an einem 2. oder 4. Mittwoch könnte und ob wir an einem anderen Mittwoch in der LGS einen Raum bekommen könnten. Dieser neue Termin müsste ggf. auf dem neuen Flyer stehen.

8. Markus empfiehlt zur Lektüre ein neues Buch von Jürgen Wiebecke: „Zehn Regeln für Demokratie-Retter“ 

9. Den Tageordnungspunkt „Age Friendly City“ können wir nur kurz streifen: Christa fasst den Standpunkt der Senatorin (Prüfer-Storcks) zusammen: zögerlich bis ablehnend. Nach Auskunft von Christiane Blömeke will uns die Senatorin aber noch eine schriftliche Stellungnahme dazu liefern. Das wollen wir abwarten. Jörg meint, dass wir dieses Thema nicht aufgeben sollten, solange uns keine stichhaltigen Gegenargumente geliefert werden. Wir sollten ggf. als nächstes die Position unserer Bürgerschafts-Fraktion (c/o Blömeke) feststellen sowie die des LaVo (Jenny bzw. Anna). Auf der nächsten LMV sollten wir dieses Thema voranbringen, wenn mit Unterstützung des LaVos umso besser, aber andernfalls erst recht. Ggf. auch auf weiteren LMVs. 

Anm. JR: Nur noch einmal zur Erinnerung:   Die Sicht der WHO findet sich unter:  

https://www.who.int/ageing/age-friendly-world/en/

Jörg hatte das durchgesehen, auf ca. 1 Seite zusammengefasst und unter uns verteilen. Gabriele hatte die Maßnahmen der Stadt Radevormwald zusammengefasst und verteilt.

10. Wir kommen heute nicht mehr dazu, unsere Webseite zu besprechen. Da es sich herausstellt, dass nur sehr Wenige die Webseite kennen bzw. regelmäßig besuchen, ergeht die Bitte an alle, bis zum nächsten Treffen unsere Homepage  http://alte.lag-gruene.dezu besuchen und zu schauen, ob sie damit klarkommen bzw. was verbessert werden könnte. Eine interessante Frage ist, die sich aber möglicherweise mehr an Fachleute richtet, wie wir es möglich machen können, dass Suchmaschinen (z.B. Google) diese Webseite finden, wenn man nach „Gruene 60 plus Hamburg“ sucht.  

11. Themenspeicher für 2019: 

  • Renten-Eintrittsalter (Rolle des Ehrenamtes)
  • Was bedeutet Erfahrung?
  • Brutto-Nationalglücks-Index bzw. Hamburger Wohlfahrts-Index
  • Gemeinwohl-Ökonomie. Alfred: Z.B. sollten bei der Vermarktung von Produkten die Belastung der Gesellschaft durch die Herstellung mitgeteilt werden. Belastungen der Gemeinschaft sollten mitgeteilt und steuerlich belastet werden.
  • Einrichtung eines „Salons“ mit dem Ziel ca. alle 2 Monate einen offenen Gesprächskreis anzubieten. Idee: ein schöner Raum im Rathaus. Christa hat Anna gefragt, die an Christiane Blömeke verwiesen hat.

06.03.2019

Jörg Rossbach